Transportplatten zum einfachen Stapeln von Modulen

L-Modul

Rollende Container

Angeregt durch den Neubau von zahlreichen Modulen (Kurven und Gegengerade) wurden Alternativen zum Transport gesucht. Im ersten Ansatz schien der Transport in rollbaren Containern sinnvoll. Es entstanden zwei Transportwagen, von dem jeder noch in einen oberen und einen unteren Container aufgeteilt ist (Bild 1). Sie erlauben ein einfaches Rollen von jeweils 10 Modulen. Aber leider müssen die Container/Module häufig über unwegiges Gelände, enge Kurven und Treppen (auch die noch um die Ecke) bewegt werden. So einfach das Rollen auf ebenen Flächen vonstatten geht, so schwer (!) ist wiederum das Tragen der Container über diese unwegsamen Strecken!

Variables Konzept - Bau der Transportplatten

Beim Neubau der Bahnhofsmodule (jeweils 80x150cm bei unterschiedlicher Höhe) wurde dann eine Idee aufgegriffen, die nicht ganz neu ist und in ähnlicher Weise auch schon von anderen Modulbauern (z.B. den Spur1ern aus Oldesloe) umgesetzt wurde. Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, hier nur die notwendigsten Infos zum Bau der variablen Transportplatten. Variable deshalb, weil das Konzept nicht nur für unterschiedlich breite Module sondern auch für unterschiedlich hohe Module problemlos umgesetzt werden kann.
Möglichst stabiles Holz (z.B. 20/22mm Tischlerplatte) wird auf die erforderliche Höhe und Breite zurechtgesägt. Die Höhe ergibt sich für jedes Modul durch den höchsten Ausgestaltungsteil, der zum Transport nicht entfernt werden kann. Vielleicht noch 2 cm mehr, um etwas Freiraum zu haben. Die Breite ergibt sich aus der Breite der Module die übereinander gestapelt werden. Sie muss dieser aber nicht unbedingt entsprechen, solange über die Breite für ausreichend Standfestigkeit während des Transportes, z.B. im Transporter oder Anhänger, gesorgt ist. Für unsere drei neuen Bahnhofsmodule wurden die Transportplatten auf 80 cm festgelegt (Bild 2). Obwohl die ebenfalls noch vorhandenen drei alten Bahnhofsmodule 85 cm Breite haben, wurden für sie gleich breite Transportplatten vorgesehen, damit alles übereinander gestapelt werden kann!
Aus diesen rechtwinkligen Platten werden nun, am späteren oberen Ende, zwei "Innenecken" herausgearbeitet. Nach innen hin werden diese Aussparungen zum besseren Aufeinandersetzen abgeschrägt. Mit den Maßen dieser "Innenecken" werden aus ebenso stabilen 20/22mm starken passenden Leisten die Gegenstücke hergestellt. Diese werden verleimt und verschraubt auf das untere Ende des Holzes aufgebracht (Bild 3 und 4). Man kann natürlich den dadurch entstehenden Ausschnitt auch sägen, dass ist nur erheblich mühevoller!
Schon ist ein sicherer Stand der übereinander gestapelten Module in Querrichtung erreicht und auch für eine Verhinderung von Bewegung in Längsrichtung ist die halbe Miete schon aufgebracht.
Die Anbringung der innen liegenden Leiste (20x40mm), verhindert endgültig das Verrutschen der gestapelten Module, wie sie auch zur Auflage der einzelnen Module dient (Bild 3 und 4).
Nun fehlt nur noch das passgenaue und am besten gleichzeitige Bohren der Befestigungslöcher in die Stirnseiten der Module und in die Transportbrettern für die von uns gewählten 8 mm Schrauben. Dazu werden Module und Bretter einfach mit der Schraubzwinge zusammengehalten. In unserem Fall sind diese Löcher weit außen am Modulrand angebracht, weil sie beim Aufbau auch zur Verschraubung der jeweiligen, einzeln einzusteckenden Füße mit den Modulen dienen. Um bei vielen übereinander gestapelten Modulen die Belastung in Längsrichtung nicht nur über Schraube und Unterlegscheibe auf das Modulstirnbrett zu geben, gibt es noch die passenden Stabilholzleisten (Bild 5). Sie passen mit genormtem Schraubloch genau in die Einsteckbefestigungen unserer Alubeine. Die Stabilholzleisten dienen auch zum komfortableren Drehen der Flügelschrauben beim Anschrauben der Transportbretter.

Komfort und Sicherheit

Wo wir gerade beim Komfort angekommen sind, auch die Griffausschnitte in den Transportbrettern haben sich bewährt.
Und wer sich nun noch fragt, wozu die dunkleren Streifen auf der Innenseite der Transportbretter sind (Bild 3), dem sei gesagt, auch wir sind aus Erfahrung klug geworden! Selbst bestens abgelängte Schienenenden unterliegen unterschiedlichen Witterungseinflüßen und können sich ausdehnen. Die Streifen sind etwa 3 mm stark und sorgen für etwas Abstand, damit möglichst die Schienenenden beim Zusammenbau und Transport nicht gegen die Platten gedrückt werden.

Rückfall !

Auf Bild 6 erkennt man nun alle Bahnhofsmodule im Lagerraum übereinandergestapelt.
Daneben sieht man einerseits eins der wenigen nur einzeln zu transportierenden Module (Modul 7, die westlich Bahnhofsausfahrt mit der alten Backsteinbrücke) und die, quasi ein Rückfall in alte Zeiten, im Doppelpack gestapelten Module. Hier haben wir das Konzept, mit 60 cm Breite, für die neuen Module des Abstellbahnhofes wieder etwas modifiziert. Aufgrund der ultraleichten Modulbauweise und der nicht vorgesehen "Hochbauten" wurden jeweils zwei Module, mit den Schieneoberseiten einander zugewandt, wie früher als ein Paket zusammengestellt und bleiben dabei gut sehr gut tragbar (Bild 7).


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Bilder

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